in einer hohen Turmuhr wohne ich
mit vielen andren Uhren Sippen
fröstelnd vor abschiedskalte
sie murmeln wirr in einer gleichgültigen Sprache
zwischen den redlichen Gedächtnisbüchern
sie picken den Napf in Rahmen ohne Bilder
wiederholen zahlen Gegenstände Ereignisse
stellen eines niemanden fragen
ich möchte die Uhrfenster öffnen
den Schnee von morgen sehen
doch wie mich bewegen um die
bestand Galaxien nicht zu trüben
gedruckt auf meine Schultern Arme und Gedanken
oh käme doch der Stern von gestern wieder
und wischte mir den Raureif von der Stirn
und jagte fort die blinden geisttötenden Vögel
oh käme doch der Stern mal wieder
Translator: CHRISTIAN W. SCHENK
see more poems written by: Anghel Dumbrăveanu