Ein ermüdender Reisender.
Kommt zu einer Eiche, er,
Unter seinem Schatten saß,
Ruhte sich aus und aß.
Hier sah er eine Melone
Und aß sie unter der Baumkrone,
Beim Gehen nahm man.
Hebend die Augen hoch,
Sagte sich selbst nur noch:
„Was für unangemessene Sache
Gott mit allen dinge mache!
Das ein Baum gar keine Fragen
Möge kleine Früchte tragen,
Und an einem kleinen Ast,
Wachsen groß und dicke Frucht!“
Während diese seine Gedanken
Schaute mit erhobenen Augen,
Eine Eichel löste sich ohne zu klagen
Und Tomas Nase hat geschlagen.
Dann putzte er sich die Nase
Und sagte noch in Gedanken:
„Wie unduldsam bin, ohne acht!
Gott hat es doch gut gemacht.
Doch es wären kleinen Früchte
Gab es keine Melone, wie ich schon sagte,
Wen sie mich auf den Kopf gefallen,
Wäre auf der Stelle eingeschlafen.
Und wenn es einen Kürbis währ
Gebe keine Medizin mehr.“
Denkt man in einer weise
Doch der Gang hat andre Gleise.
Translator: Christian W. Schenk
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