du rufst mich
du rufst mich von weitem
durch die Wände
dicke Luftdecken
durch den Regenklang
durch die dichten Fesseln der Götter
eine Stimme ohne Klang
eine Stimme in der Tiefsee verloren
wie von einem anderen Planeten
nie bewohnt
kommt der Ruf
eingewickelt in die Leinwand der Nacht
gleich den Ritter
auf ihrem Weg zu dem Stern
der nur den Magiern sich zeigt
Ich höre in den Ohren
rhythmische Kadenzen
durch welche der Widder
bricht die Sperren
die Wiese erstreckt sich
unter der unberührten Winterdecke
bereit
entschlossen uns anzukleiden
mit einem kalten Sargtuch
es ist der Tag
wenn die fröhliche Stimme
sich nicht überwältigen lässt
Gewinner
über die Kältehügel
erhebt sich
die Liebesaorten
mit der Bewusstlosigkeit der Anmut
die Stimme
Translator: Christian W. Schenk
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