Nach Claude Monet,
Camille Monet sur son lit de mort
¡ Wir wollen gar alles vergessen,
alles, sollen wir uns vollsaugen,
nicht von Schmerz,
und die Augen, die die Folter sahen
sollen sich schließen, sich schließen,
aber wenn du vergessen willst und wenn
du so tun willst, dass du nicht siehst
wie alle Verfressene aus dem heiligen
Leib des Großen Tages essen,
wie die Almosen bei einem Toten,
wie sie nähmen und nichts geben,
Ich werde dir vors Gesicht führen
den Schmerz deiner Jugend,
in dem Schleier des Schlaff und des Todes,
die Muse mit der sterbenden Miene
und hässlich wie der Tod;
vergiss die nicht, Liebling die, die dir
zerbrachen dein zartes Leben,
die, die uns übrigließen
aus dem Gesicht der Liebe nur den Schreck,
weder deine Armut, noch der Muse Tod
in Qual der Agonie verunstaltet,
und in diesen Zeiten, wenn
die Individuen gehen nur und nur
und gehen und gehen nur um gehen,
linde das Leiden deiner Seele mit Hass
linde das Leiden deines Lebens mit dem Tod!
Translator: Christian W. Schenk
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