Von dir nehm‘ ich die Sünde, den Rest vernichte ich;
Du bist an mich gebunden durch göttliche Etappen
De Augen weiten sich! Sie laufen weg um mich
Das Bein ist steif, der Geist in mir voller Attrappen.
Oh, heilige Freiheit! Und das verängstigt‘ Fleisch,
Mit Händen auf dem Schwert umfasst den Griff.
Das Herz weint mehr, noch pocht mit Gekreisch,
Die Lippen flüstern: „Vater wieso mein Schmerz ist tief?“
Und da wurde es Licht und der biblische Klang
im Rauch und der Geist kehrt langsam zur Sprache
Zurück. Entfesselt tritt der Fuß auf und sprang:
„Oh Gott! Bist du noch da, und wo ist Deine Rache?“
Ich dachte, dass du kommst, habe ich auf dich gewartet.
Demütig blicke den Boden, die weichen Knie brechen,
Die Augen Euch sehen wollen was uns sie offenbartet,
Sie wollen schreien, doch sie können nicht sprächen.
Auch im Gesicht sehe ich die Spuren eurer Schläge
Die ich dem braven Centurio gab, als Strafe Ruten Erzes
O Herr! Zusammen mit Huren, Furien auf dem Wege
Du machst mich ohne Wissens Sozius meines Schmerzes.
Ich falle, meine Schuld in die Arme des Lichts weinend...
„Doch ertrage deine Leiden, dadurch wirst du gerettet.“
Die Wange beugt sich, spüre die Dornen meiner Jugend
Schenk meiner Seele die Gnade worum ich hab‘ gebetet.
Translator: Christian W. Schenk
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