…sie haben mich mittags besucht,
unter einer Waldhasel:
haben wohl mehre Erdnüsse probiert –
alle sind trocken, die vom letzten Jahr...
Dieses Jahr sind die Blumen gefroren...
Einer sieht mich starrend an –
es war vielleicht das Leben.
Der andere bemerkt mich nicht einmal,
oder er tut so als ob - steht mit dem Schwanz zu mir...
Ganz sicher – ist Tod!
Mein ganzes Leben hatte ich teil der Schwarzen Farbe,
und in letzter Zeit trage ich nur noch Schwarz...
Ein Gewand, lang bis zur Erde,
grau, angenehm,
es wurde an die Tür gequetscht, in Moskau...
Ich reiste zur Villa des Marschalls Tochter.
Gott sei Dank, dass ich auch nicht zerquetscht wurde:
Jetzt werde ich es schwarz färben lassen...
immer öfter werde Mönch genannt!
Um mich in den Spiegel zu schauen:
Ich leide seit drei Tagen unter Fieber...
Vorgestern – 39,
gestern Abend, 37.2,
heute, nach dem Mittagessen – 37,5…
Es ist nicht zum Sterben!
Aber nicht zum Leben...
Ich schreibe diese Zeilen
und mein Kinn (mit Bart) fällt auf die Tischplatte...
Ich habe noch Tinte mehr.
Papier (zwei dicke Hefte) und auch…
der neue Band DER TOD DES DICHTERS
schreibt sich von selbst
niemand fragt mich – niemand Versucht mich,
um welchen Dichter handeltes es sich,
wenn ich noch Lust zum Schreiben habe...
Essappetit (ärmlich, wie gewöhnlich) ich habe es
ab einem bestimmten Alter verloren...
Die beiden schwarzen Vögel, gleichgültig,
sie lümmeln noch unter der Haselnuss,
nachher machen sie sich auf den Weg in den Wald.
sind sie mir entgegengekommen
haben sie mich irgendwie gewarnt,
dass mein Leben am seidenen Faden hängt?
Auch schwarz...
Und der Tod ist so greifbar -
es schmeichelt meine nackten Fußsohlen...
Translator: CHRISTIAN W. SCHENK
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