Komm - Eugen Cioclea
added by: Ioana D

Komm, lass uns auf dem Boden schlafen, Geliebte.
Das Bett säufst Krank vor Neid.
Ich will dich unter meine Haut spüren
wie in einem Zelt
wo werde ich
dein Liebhaber.
Wie leicht beugst aus deinen Knien!
Wie viel Luft bewegst mit deinen Brüsten!
Leiden soll ich voller Saft so wie ein Lindenbaum,
jung gefällt.
Heute habe ich es zum ersten Mal verstanden
bis in den Genen, zu dem Himmel und zur Wüste,
wie leicht ist den Styx zu passieren
in deinem Kupferfeines
Schenkelboot.



Translator: CHRISTIAN W. SCHENK

see more poems written by: Eugen Cioclea