Im Morgengrauen trabten die Pferde vorbei,
meine gerechten Brüder aus Göttergebeinen.
Der Südwind verlangsamte ihre Bewegungen,
in der Luft wurden ihre Muskeln, ihre Mähnen
und die Knöchel dünner - und als Galopp endete,
vom Oberschenkel bis zum Huf,
die Flamme des Körpers vibriert noch immer in der Luft,
das Trablicht, die schlanke Luft.
Sie gingen vorbei, ich träumte immer noch von ihnen,
und ich sah sie noch, ich nahm die Bewegung wieder auf
von wo es in der Luft hängenblieb,
ich versuchte meine Mähne in Licht im Knöchel,
in der Wölbung der Wirbelsäule,
in der Muskelvibration anzupassen.
Und nur in meine Vorstellung,
im Trab des Traumes, durch die Schlaflosigkeit
- und nur der Gedanke, nur die Worte,
dann und wann,
fühlten einen erworbenen Augenblick
ihre Perfektion,
oder eine Erinnerung
aus einer anderen Zeit
wenn die denkenden Pferde,
die reitenden Dichter
schritten
in Harmonie
mit der Luft, mit dem Wasser und dem Feuer.
Translator: CHRISTIAN W. SCHENK
see more poems written by: Florența Albu