Der müde Mann legt sich in mir wie in ein Bett,
die Tage sind Zahnräder die die gewellten Nerven von so viel Spannung glätten,
die Nächte sind nicht mehr schwarz, sie haben
die Farbe einer Heliometer Linse
durch die zwei besorgten Engel schauen,
Ich erzähle ihm nichts, ich ruhe ihn aus, soweit nötig
um tagsüber die geräuschlose Räder die vorbeifahren empfangen zu können
genau in die Düsterkeit in der ich rasten kann,
er fühlt sich gut und will nicht mehr weggehen,
mir schmerzen seine Knochen,
meine Knochen freuen sich,
sein unruhiger Schlaf faltet sich über mein Nichtschlaf
und steigt sanft zum Himmel durch die Linsen die
Ich nicht mehr abnähme,
ich schließe meine Augen mit seinen Augen,
seine Träume sind nicht mehr seine Träume,
meine Träume enden nicht mehr, so wie ich es wusste,
sich jenseits jeglicher Vorstellungskraft sich verlängern,
bis ich die beruhigendste Option wähle
um glücklich sein zu können,
wenn ich ihn fortjage,
muss auch mit ihm durch die Tür herausgehen,
wo er hingehen wird, da werde ich auch sein,
Ich erwarte ihn nicht
aber er kommt, obwohl er nie weggegangen ist,
er sieht sich die zwei Engel an,
wischt die Linsen ab und hat keine Sorgen wo er diese Nacht schlafen wird,
mein Körper bereitet sein Bett,
jemand wird uns mit der umhüllen mit der Decke
aus der wir in der Frühe wie durch ein Fenster
herauskriechen werden,
einer und derselbe glückliche Mensch
wie Gott, wenn er dich wie du schläfst ansieht.
Translator: CHRISTIAN W. SCHENK
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