Dies ist das Bett in der ich neun Monate lang lag,
blind und voller Licht wie ein Stern im Bauch der Nacht
voller Zwillinge,
als ich die Decke zur Seite zog, die Dunkelheit zerbrach,
seitdem versuche ich die Scherben zu kleben
Eine ans Andere, mit Sorgfalt, mit Freude, mit Trauer,
wenn alles fertig sein wird,
es wird wieder Dunkel und kein Stern gleich dem Ande-ren,
von dort kann man nichts sehen,
weil ich nur aus dem inneren der Nacht sehen werde
mit geschlossen Augen,
und die neun Monate werden endlose Jahre werden
die niemand zählen werde,
wie jeder weiß, wie man seine Scherben sammelt
Eine neben die Andere, mit Sorgfalt, mit Freude, mit Trauer,
jetzt lüfte ich es, es ist Frühling und die Nachtigall
zwitschern in den Ohren, bauen Nester in den hohen Pappeln
voll vom Tau ihres Liedes,
dass in der Morgendämmerung
die Säufer Nachhause mitbringen,
Die Fenster sind weit geöffnet, nur die Frauen
scheinen in ihren Häusern eingesperrt zu sein
aus die man Kinder quietschen hört
die aus dem Betten
nach neun Gefangene Monaten herauskommen,
Tausende Scherben werden ihre Hände sammeln,
in einem Land, in dem die Archäologen sich verloren haben -
Das ist mein Bett voller Falten,
zerknittert wie ein verkatertes Gesicht
vor dem leeren Glas,
jemand wird es zum waschen geben, über seine Falten
wird das heiße Höllenwasser fließen
und glätten um gleich dem Anderen zu sein
schön zusammengefaltet in der Truhe
in dem niemand herumwurschteln wird.
Translator: CHRISTIAN W. SCHENK
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