ZIGANIADE (Fragment) - Ioan Budai Deleanu
added by: Ioana D

Gesang I

Argument

Bis Fürst Vlad bewaffnet die Zigeuner,
Auf ihnen brauste der große Zorn
Satan wünscht ihnen Übel, Herr.

Sie nahmen Brot mit ihnen vorn
Von der Flămânda geht das Schaar
Der Zigeuner direkt nach Inimoasa .

1

Muse! Was Omar einmal sang
Das Heimatlied, im stillen Gang
Singe es auch mir, sei nicht so bang,
Alles was die Zigeuner taten bis ins Grab
Dafür Vlad der Fürst ihnen die Freiheit gab,
Die Waffen schmieden für ihren Heim;




2

Wie die Zigeuner wählen wollten ein
Fürst im Land und eine Herrschaft,
Wie sie das liebe Leben vergaßen,
Ergriffen Waffen tapfer sich viele anmaßen,
Sie hatten sogar Mut bekommen
Den Heiden im Kampf nahekommen;

3

Wie dann, durch einen erbitterten Kampf
(denn wüteten nicht zusammen), zerstampft
Alle flüchteten ganz durcheinander ohne
das Land zu verlassen, der Fürst und die Krone.
Das Alles wurde getan mit großem Gewimmel
Durch dämonischen Schwindel,

4

Das zumindest das ohne Belohnung
Der schlimmste Geist von allen. Satan.
Immer in der Hölle hat er seine Wohnung,
Als Nahrung des unauslöschlichen Feuers,
Aber trotzdem immer noch heimlich manchmal,
Er rebelliert die Welt und schwelgt in Schicksal.



5

Und diesmal hatte er ihn in Stücke gerissen
Die Pest (wie man sagt) verflucht, verbissen
Was für ein Anblick mit Säcken und mit hämmern
Auf unserem bewaffneten Zigeuner, in den Ländern
Auf jeden Fall beschloss er, es zu verderben,
Mit ihrem Preis die Feindschaft bringenden.

6

Ah! Du langmütiges Papier, im Stillen
Welche auf Ihrem Rücken mit gutem Willen
All die Weisheit schrieb unter der Sonne
Und du trägt den Wahnsinn mit viel Wonne,
Es trägt auch diese Verse mit allen meine Rechte
Die ich dir gebe, sowohl gute als und auch schlechte.

7

Dann sagt allen die es wissen wollen:
Wie der Weise Salomo wir sagen können:
Alles ist Wüst in Übermut und Wahnsinn!
Denn nur derjenige ist glücklich von Anbeginn
Welcher mit Selbsterkenntnis beginnt
Und die Natur der Dinge diktiert, erzwingt.



Translator: Christian W. Schenk

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