Heut Nacht...
Die Frau, die mich liebte -
Eine kleine Prosa aus meiner Arbeit -
Schloss sie mein Zimmer ein
Wo Nacht für Nacht
Darin wir beide schliefen
Sündigten,
Wie wir es wollten,
Die Nerven
Und die Literatur,
Mal mit den Augen,
Mal mit dem Mund,
Mal mit dem unersättlichen Körper
Von Byzantinische Orgien in Istanbul
Und alles, was uns vervollständigte
In dem Zimmer, in das sie,
Ausnutzend mein Ruhm,
Liebte mich Unverschleiert
Mit demselben "es wird folgen",
eingesperrt in Gänsefüßchen,
Um ewig drin zu bleiben...
Aber heute Nacht, ein Druckerwitz -
Meine kleine Gedichtprosa -
Verriss mich... Staub und Pulver!...
Und... auf der "grünen Bank, dort wo der Regen schläft",
Wie in dem Gedicht von Henri Bataille ,
Heut Abend ging ich ersten Mal zu Bett,
Der alte Schnupfen
Und die neue Überraschung
Dass ich draußen schlafen könnte,
Auch obwohl es regnet,
Ohne irgendwas bereuen...
Nicht mal das Mosaikfresko
Das mein Zimmer schmückte -
Klapsmühle voller Wonne
Und voll Frevel
Und obsolet, -
Nicht mal der Mund der Frau,
Die mich liebte
Und mich aufgeweckte
Mit denselben roten Tulpenlippen,
Über Nacht zwischen den Kissen
Das Sofa, blühte auf!...
Wehe mir!...
Wehe ihr! ...
Wehe meinem halbfertiger Niederschrift,
Ohne "druckfertig"...
Wehe ihren roten Lippen,
Nur im Traum geküsst den Hähnen
Der Hölle -
Verdächtiger Refrain,
Aus dem Trauermarsch Chopins...
Ki-ke-ri-ki! ding... Dong... ding...
Die Wachskerzen in ihrem Zimmer erlöschen,
Auf der "grünen Bank", wo ich mit dem Regen schlafe,
Die Eule sing!...
Translator: CHRISTIAN W. SCHENK
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