Durch unser Wachen - Leinensiebe -
das Wetter siebt sich und ein weißes Pulver
setzt sich auf die Schläfen. Immer noch
flackern Herrlichkeiten, und wir warten.
Wir warten nur eine Stunde uns mitzuteilen
dem grünen Reich, von dem sonnigen Himmel.
Mit Holzlöffeln rasten wir neben den Näpfen
lange verlorene Fremde Tage.
Gäste sind wir in den Fluren des neuen Lichts
an den Sehnsucht Höfen. Nachbarn mit dem
Himmel, obwohl es viel weniger scheinen wird.
Wir warteten um durch die goldenen Säulen
das Zeitalter des Feuers mit Fahnen zu sehen,
und unsere Töchter kommen heraus
um auf die Stirn der Tore Lorbeerkränze zu tun.
Von Zeit zu Zeit taucht eine Träne auf und ohne
Schmerzen verdickt sich auf den Wimpern.
Wir ernähren mit ihr,
wir wissen nicht, welchen zarten Stern.
Translator: Christian W. Schenk
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