Warum in feurig Sommermorgen
fühl mich ein Tropfen Göttlichkeit auf Erden
und knie vor mich selbst wie vor einem Idol.
Warum ertrinkt mein Selbst in einem Lichtmeer
wie eine Fackel in der Tageshitze?
Warum in tiefen Winternächten,
wenn ferne Sonnen leuchten auf dem Himmel
und der Wölfe Augen auf dem Erden,
aus der Nacht eine Stimme schrie mir zu,
dass der Teufel niemals mehr zu Hause lacht
als wie in meiner Brust?
Wahrscheinlich – seid einer
Ewigkeit, Gott und Satan verfeindet
haben verstanden, dass jeder groß ist
wenn sie in Frieden die Hände sich reichen.
Und sich in mir versöhnten: zusammen
tropften sie in meiner Seele Glaube und
Liebe, Zweifel und die Falschheit.
Die Sünde und das Licht
zum ersten Mal umarmten sich,
verbrüdern sich in mir,
von Anbeginn der Zeiten, seitdem die Engel
zertrampelten die Schlange der Versuchung
voller Hass,
seitdem die Schlange mit den Giftaugen lauert
um der Wahrheitsferse beißen, sie vergiften.
Translator: Christian W. Schenk
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