Der Herbst ist da, die Blätter wehn zu Haufen,
Der Wind treibt schwere Tropfen an die Scheiben;
Vergilbter Hüll’ entnimmst du alte Schreiben
Und läßt dein Leben still vorüberlaufen.
Der süße Kleinkram, der... mag draußen bleiben,
Wer vor der Tür steht; lass’ die Zeit verschnaufen;
Und tröpfelt Schnee und Regen aus den Traufen,
Dann kommen Träume, die den Schlaf vertreiben.
So sitz’ auch ich im Lehnstuhl jetzt und sinne
Dem Feenmärchen nach, dem alten,
Die Nacht umspinnt mit Nebel mich, hält inne;
Da rauscht es hinter mir wie Kleiderfalten,
Ein leichter Schritt, und eh’ ich Zeit gewinne...
Hat ihre Hand mein Auge zugehalten.
Translator: Christian W. Schenk
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