In einem erblühten Zweig
In einer Linde hängt ein Nest.
Der Ast sich neigt,
Baumeln ihr Nest.
Der Wind rauscht durch die Blumen,
Wiegen sie langsam in den Schlaf,
Der Vogel lächelt in den Flügeln,
Und weiß, dass es ist der Wind ganz nass.
Vor langer Zeit aus meiner Blume geflogen
Flog mir die Seele wie ein Vogel,
Flügel wie Chicorée-Flocken,
Grün in Brust wie Aprikosen.
Seitdem suche ich in Träume
Durch den Wald und durch die Bäume.
Vogel du mit langen Flügeln,
wo bist du, wie geht es dir?
Translator: CHRISTIAN W. SCHENK
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