Ich las die nach dem Tod als Anspruch
Nur einen Namen erfasst in einem Buch,
Im wilden Abend der kommt in Delir
Von meinen Vorfahren bis hin zu dir,
Durch Klammen und durch tiefe Gruben
Gefolgt von meinen Ahnen wie die Buben
Und die darauf warten, jung sie zu erklimmen
Das Buch, mein Sohn, sind nur paar Stufen.
Tu es im Glauben, unter deinem Kopf.
Es ist das letzte Buch, mein letzter Pfropf.
Der Knechte mit den Säcken, voller Würde
Mit Knochen, die in mir verschüttet wurden.
Um jetzt zum ersten Mal zu tauschen wir
Die Hacke mit der Feder in dem Tintenfass
Die alten Männer sammelten für diesen Preis,
Unter dem Vieh Jahre der Arbeit voller Schweiß.
Aus ihren Schreien mit Ermahnungen für Vieh
Fand ich die wohlgefügten Worte nur für sie
Und Wippen der Nachkommen Herrscher.
Geknetet Wochenlang für später
Ich wandelte in Verse und Ikonen,
Aus Knospen aus Lumpen machte ich Kronen.
Verwandelte in Honig das ganze Gift,
Lassend die Süße die nichts übertrifft.
Ich nahm die Frechheit, schnurrte sie so sehr
Ich ließ sie mal andienen, mal fluchen schwer.
Ich nahm die Asche aus dem Totenhaus
Und machte einen Steingott draus,
Hohe Grenze, mit zwei Welten im Schoß,
Wachen die Pflicht auf deinem Gipfel bloß.
Unser tauber und bitterer Schmerz
Tat ich auf einer Geige ohne Scherz,
Auf diese Melodie tanzte wie auf der Wiege
Der Meister, wie eine erstochene Ziege.
Von Beulen, Schimmel und aus Sumpfe
Preiste der Schönheit neue Preise.
Die Peitsche wandelt sich in Worte
Und rettet die bestraften Orte
Der lebenden Nachkommen des Verbrechens.
Es ist das Recht des obskuren Zweiges
Raus in das Licht des Waldes
Und oben nachgeben, wie ein Haufen Warzen
Als Frucht der dauerhaften Schmerzen.
Faul liegend auf der Couch,
Die Dame leidet in mein Buch.
Das Feuerwort und un so das Dichterwort
Einigen sich im Buch an jenem Ort,
Wie heißes Eisen in der Zange.
Der Diener schrieb, der Herr liest bange,
Ohne die tiefe im Inneren zu kennen
Da liegt der Zorn all meiner Ahnen.
Translator: CHRISTIAN W. SCHENK
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