Der Marsch - Vasile Cârlova
added by: Ioana D

Meine Kriegerkinder, Hört eure Mutter an,
Die Zeit er Waffen ist gekommen und dann
Alle schreien mit einer Stimme,
Zum Glück des Mutters glimme
Wir sollen laufen Brüder zum Wohl des Volkes Bann.

Der Himmel öffnet euch die Pforten,
Um ohne Unterlass der Herrlichkeit entgegen gehen.
Wacht auf ihr Kinder, denkt daran
Das Europa spürt euch dann,
Wenn euren Weg ihr eingeschlagen!

Des Heimatslandes Macht erklinge,
Ich rufe euch: „Euer Mut gelinge“
Alles gibt für euren Sieg,
Für den Kampf und den Aufstieg
Helft alle mit, den Frieden bringe.

Jene Waffe war verrostet und im Grab versteckt
Komm wieder aus dem Boden hoch gar unbefleckt.
Lass die Jugend sie bekrönen
Un die Hymne laut ertönen;
Schwöret drauf erweckt!

Habt ihr euch im Überfluss gedemütigt lassen,
Müdigkeit und Faulheit im Tiefschlaf euch erfassen?
Dies gnadenlose Schicksal hat euch nicht erschallt
In Ohren und Gemühte gegen diese Gewalt,
Aus der ihr endlich frei seid und wollt sie nicht verlas-sen.

Erlebt den Glanz der Nähe, die Siege ohne Zahl
Und auf der Stirn eines jeden leuchte ihr Strahl.
Also hinaus ihr, Brüder, zum Waffenrausch voraus
Im Gegenzug zum Siegen läuft auf dem Feld hinaus,
Der Rabe auferstand wartet auf einem Pfahl.

Er ruft euch und verkündet, damit ihr alle wissen,
Dass ihr euch Nation nennt die Flagge sollt ihr hissen.
Also mit ihr verteidigt unser Landstrich
Un kämpft so heiß wie möglich
Das Lob sollt ihr nicht missen.

Auf diesem weihen Weg stellt euch allen Nöten.
Möge der Siegeszug euch überallhin folgen,
Und schreiet wie eine Stimme:
„Ruhm, Vereinigung, Liebe,
Für immer bei uns Bliebe!"

Bevor deine Feinde ihre Köpfe beugen,
Um ihre Ohnmacht zu erkennen, zu entgehen;
Aber dann eure gnädige Hand
Sei freundlicher zu ihnen Band,
Gib ihnen auch die Hilfe zu verstehen.

Die Tapferkeit und die Geduld habt ihr in euren Kern,
Das Blut der Ahnen fließt noch immer durch die Adern,
Was wird in der Zeit gezeigt
Wird niemals stillgeschweigt,
Wie eines Gottes Stern.

In der rumänischen Ebene herrscht eine große Stille,
Bis die Waffen zeigen nicht wieder ihr Wille,
Auf dessen Pfad sich teilen
Der Friede sich beeilen,
Man höre nur noch das zirpen einer Grille?

Freudentränen, fließen, fließen stets in eure Brüste!
In alle Ewigkeiten euch die Waffen nicht entrüste!
Die Waffen glänzen,
Die Rühme Tänzen,
Die Raben fliehen in die Wüsste!



Translator: Christian W. Schenk

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