Zu dir führen mehrere Wege:
die langen und zitronenfarbene Finger,
die Brüste kaum aus dem Schlaf erwachten. Die Laken
die du die ganze Nacht aufgewühlt hast.
Ich lebe in einer Lilie und du bist jene Lilie.
Meine Zellen umarmen dich mit tausend Armen.
Nach jungem Fleisch ist mein Hunger,
meine Umarmungen sind Fleischfresser!
Seitdem ich dich in die Arme nahm, denke wie die Lilien.
Gott, ein Lichtstrahl fiel mir aufs Bett!
Ich weiß nicht, ob ich von dieser Umarmung loskomme.
Von der Lilie, die mich mit tausend Arme in Armen hält.
Ich lebe in einer Lilie und du bist jene Lilie.
Translator: CHRISTIAN W. SCHENK
see more poems written by: Virgil Diaconu