Die Nacht ist kalt und leer, | kein Stern will noch entfliehn,
Die Schatten stehn umher, | wo Nebel niederziehn.
Der Wind, er singt vom Tod, | vom Schmerz und kaltem Wahn,
Wo Leben einst gedroht, | herrscht Dunkel ohne Bann.
Die Seele flieht ins Nichts, | sie sucht nach Licht und Ruh,
Der Schatten spricht Gericht, | und deckt die Erde zu.
Die Flüsse fließen rot, | das Herz verblutet still,
Der Tod ist ewig Gott, | der herrschen immer will.
Die Zeiten sinken fort, | wo einst die Hoffnung stand,
Ein kalter, ferner Ort | wird nun zu leerem Land.
Wo Träume blühten fein, | herrscht nun des Todes Grab,
Kein Licht kann ewig sein, | nur Stille und ihr Hab.
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