Aufgebrochen aus dem Heimatdorf,
kam er erneut in seinem Dorfe an; reitend
verließ er es und trat erneut auf seine
Kindheitsstraße. Inzwischen sein Gesicht
vergreist. Er traf die Kinder der
Kinder, deren Väter die Kinder waren,
mit denen er einst Blinde Kuh spielte.
Dann, beim Absteigen, sah er die Braut, die im
Jasmin schlief. Zerknitterte Hautlandkarten
blätterten von seiner Handfläche ab.
Der Stein schrie unter der Ferse, Medaillen
und Lerchen machten ihn taub. Die Hammel
stießen an das Tor, das Korn floss auf die Gassen;
Stricknadeln so groß wie Fichten, harzig,
werkelten in den Lüften, strickten Düfte.
Gefragt von wo er komme, gab er zur Antwort:
"Geboren, großgeworden, lebend in Utopia".
Translator: Christian W. Schenk
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