Christian W. Schenk gewidmet
Auf ein Blech gemalt,
Von Vergangenheit gebleicht,
Weiße Platten, ihr
Mondblumen, Stufen
Tragt weiche Gewässer,
Gerechte Seelen.
Am Abend ließ sich auf die Welt,
Die Sonne ging Schäumen unter
Auf Meere und auf Nebelebenen,
Der Schatten flattert über die Welt,
Der Spiegel, Tränen aus Kristall,
Wie weiches Wasser fließt in dir,
Zur Lilien Golf des Maskenballs:
Aufpassende Dämmerungsmasken?
Nicht einmal heute bringt mir nichts das Licht,
Und die Zeit endet in Erwartung und Gedanken,
Ich werde (kann ich es noch sein?) wie der Garten sein
Der im Frost erstarrt, mit blühenden Bäumen.
Ein haarloser Bär. Schiefes Gesicht
Des Clowns. Verdrehter Arm
Der baumelnden Puppe!
Der Puppe jenes toten Kindes.
Wie das Auerhuhn, den ich getroffen habe
Gar tödlich mit Blei unter den Flügeln,
Wir singen, singen noch einen Moment,
Blickend auf den Erguss des Tages.
Er ist es, es ist seine Stimme,
Und ich ging zum Tor;
Es war nur der Wind, der heulte
Und trug mit ihm ein totes Blatt.
Ein Lotus entfaltete sich im Schilf,
Buddha ging, gefolgt von einem Schüler,
Lächeln sie lange diesem Anblick
Und den ganzen Tag sagte er nichts.
Eulerscher Klang – erhabenes Lilien-Idol
unter klarem Frost mit Meeresring
allein in wundersamen Himmeln.