- Hast du dich vertieft vergebens
In den Himmeln, Wolken, Sternen?
Sollst dich nicht von mir entfernen
Du, die Seele meines Lebens.
Abends am Hügel hört man das Alpenhorn weinen,
Herden klettern hinauf, den Weg die Sterne säumen,
Klagende Quellen sprudeln ihr Wasser noch reiner;
Bei der Akazie, Liebste, harrest du meiner.
Eingesunken brennt und bläulich nachts das Feuer im Kamin;
In der Ecke meines roten Sofas sitzend schau’ ich hin,
Bis ich, mit den Augen blinzelnd, schlaff in Schlaf verfallen bin;
Längst erlosch das Licht im Hause - wollt’ ich auch, ich kann nicht fliehn.
Auf taufeuchten Gräbern ein Lichtchen entschimmernd,
In heiligen Stunden ein Glöckchen verwimmernd,
Den Flügel in Bitternis schleifend, ein Traum,
So glittst du hinüber aus irdischem Raum.
Aus dem Dunkel toter Welten, die noch schöne Märchen hatten,
Drin die Menschen Dichter waren, strahlst du, fernes Ideal,
Meinen Sinnen gegenwärtig, lieblich jugendlicher Schatten
Andrer Götter, Sterne, Fluren, weiß ich doch, du warst einmal.
Never would I have thought to learn of dying;
Young forever, covered into my mantle,
I was raising my dreamy eyes up to the
Star of solitude.