der Wind ist der den ich suche
das Meer wird zum Gong der Sonne
kommt später ich bin noch weg
die Wolken schwinden wie ein Jagdgefolge
Vor dem Bischof kehren die Gespenster
die Sonne hat so ihre Überzeugung
die ihr gut und schlecht tut
das Licht hat so manche Mysterien Gewässer
Komme aus dem Land und der Zeit
wo die Götter mit ihrer Kraft und die
Göttinnen mit ihrer Schönheit
nichts anzufangen wussten
Herr, lieber hättest du mich Stein gemacht:
damit die rauchherbstlichen Wagen
auf dem Weg zu der Kaserne rasselnd
über mich rollen
Die Donau ist hässlich und nachdenklich.
In den Bergen entblättert sich die Stille.
Die Akazien ermatten,
betäubt von ihrer Süße.
Durch die offene Tür - dicker Schattengürtel -
brachen die Pappeln zum Himmel auf.
Und die Finger sprangen auf den Tasten
wie Pappelblätter zitternd.
Die Berge streuen ihre Blätter auf den Himmel.
Unsterblichkeitssehnsucht wächst aus meiner Brust!
Es ist dunkel geworden in Gott.
Zum letzten Mal, ungestört, die Blumen
Es wäre eine fast unvorstellbare Situation
nur dass,
wenn man es sich vorstellt - gerade jetzt
gerade hier
Auf die Eiswüste des Nordpols
wie auf Einsiedler märchenhafte Hände
In der Polarnacht der Sturm
vergewaltigt die weißen Bären
... und der Apotheker sagte mir:
"die Zeit heilt alle Wunden"
und gab mir alle Rezepte zurück...