Das Kind in mir, zum Greis geworden,
Jagd Träume nach die nicht mehr sind -
Erstarrt am Rande der Fjorde
Der Wunsch ist taub, die Hoffnung blind.
Die Frauen sind wie Tautropfen unter der Sonne -
Sie reifen nachts
wie blühend helle Sterne,
verschwinden morgens in den Wolken
Die Frucht im Herbst fällt auf die Wiese
Dem Frühling einen Sinn zu geben -
Es ist ein Fest und keine Krise,
Denn nach dem Tod erfolgt das Leben
Es Schmerzen dieser Welten alle Glieder
Und Augen sind erfroren...
Die größten Lügen werden heute wieder
Als Wahrheiten geboren -
"- Die Liebe überwindet Raum und Zeit!"
Verkündet kalt der Wind aus Osten
Erwacht aus meiner Minderwertigkeit,
Beziehend auf die Zukunft Posten -
Die Welt ist zufrieden,
Kein Wille und ganz Anspruchslos -
Mit Kriege oder Frieden...
Der Tau ist so erbarmungslos
Die Glocke verkündet mit hellem Geläut
Die Zukunft... sie führt mich zum Grabe. -
Das Pferd im Angesicht des Todes Scheut
Und fern ertönt die Klage...
Ich bin nur ich, nicht arm nicht reich;
Das heute ist mein höchster Sinn -
Das Leben spielt mir keinen Streich
Denn ich bin nur der der ich bin -
Ein neuer Stern erscheint in meiner Seele
Voll Anmut... - Lügen der Geschichte -
Atme ihn ein, schnürt mir die Kehle,
Atme ihn nicht, macht mich zur Nichte.
Die Schönheit spiegelt sich im Mond
Es ist nicht Sie?! Wer ist es dann?
Wer ist da oben der da thront,
Wer zieht in Kreise seine Bahn?!