Ich denke, dass jede Schönheit
Quelle ständiger Täuschung ist.
Sie verführt dich. Will sollst sie beherrschen.
Obwohl sie wie ein Märchen von dir entfernt ist.
Komm unterm Baum uns hinsetzen.
Droben ist noch eine göttliche Epoche.
Im dem Wahrheitswind,
im großen Schatten des Apfelbaums,
Zu jener Stunde auf dem Bergkamm -
wo wir unter den Tannen weilten,
vernichtet durch das flammende Blau
aus dem klaren Herbstvortag -
In Lehm sinken die Eltern, der Reihe nach,
während in uns die Gärten weiterwachsen.
Sie werden unten Wurzel sein,
durch die wir uns noch strecken.
Noch ein Jahr, ein Tag, eine Stunde -
und alle Wege zogen sich zurück
unter den Füßen, unter dem Schritt.
Noch ein Jahr, ein Traum, ein Schlaf -
Mein Leben!
Ein Augenblick, wenn es gewesen wäre,
damit unterbrochen hätte
ich eine Ewigkeit.
Der Sinn der Blumen ist nicht die Frucht,
Der Sinn des Todes ist nicht der Lehm.
Der Sinn der Flamme ist nicht der Rauch,
Der Sinn des Herdes ist nicht die Asche.
Wohltuend ist der Schlaf an einem
fließendem Wasser,
neben dem Wasser, das alles sieht,
doch Andenken hat keine.
Vom Hafen in den Buchten
dein Blick schweift ringsherum.
Es ist so ruhig wie am Tag
als ich wie ein Dieb zurückkehre
Seelen, du Sündenpfuhl,
du bist Nichts und Alles bist.
Das Sternerad dreht sich in dir
und eine Welt voll wilde Tiere.