Unterwegs nach Iaşi halten wir jedes Mal in Cotnari an,
nach Jahren wir jahrelang in Deleni , in ein Gasthaus anhilten,
wo Adam uns Würste auf einem heißen Herd briet,
und Eva Tischtücher uns hinlegte
Alle haben sich in ihre gestrigen Leben zurückgezogen
sie lebten nicht, sondern sie waren anderswo
durchwühlend das Leben anderer allerhand Papiere
wie sinnlose Worte,
Die Poesie hat nie mehr als der Tod gesagt
auferstanden zum leben in einem Grashalm, von unter ei-ner Betonplatte hervorgekommen,
eine dort gegossene Platte, um alles zu vergessen, was bis zu ihr war
und nichts anderes dort geboren entstehen zu lassen,
Diese Begebnisse sind alle begeben,
man sagte mir, dass von morgen angefangen alles passieren wird
und morgen ist schon vorbei
und morgen kommt
Sie zieht sich aus und ist nicht wie jede andere
Frau nackt,
die auch bekleidet lässt kein Geheimnis unausgesprochen,
Ja, es ist viel zu viel, um zu sehn gleich wie bis jetzt,
soll ich wünschen sowie bis jetzt,
soll ich sogar begehren, ich werde
über mich die Haut wie das letzte Kleid werfen
In der Stadt, in der ich wohne, in einer gewissen Straße,
in einem schmalen Hochhaus,
in einer ständig verschlossenen Wohnung,
In ein Zimmer lebte mal eine Frau, deren
wen kümmert es noch heute das grüne Kornstück,
grün, wie ein Ei der haarigen Raupe
von dem Maulbeerblatt in das leere Glas gefallen
aus dem die Poesie nicht mal mit der Geburtszange herauskommen will,
22 Millionen lebende Dichter
warten auf die Geburt des Lesers warten,
die Bibliothek ist verlassen,
die Kneipe voll,
Ihr Schatten in seinem Blut lässt auferstehen
jeden Morgen den Körper
wenn seine Hände in jedes Blutgefäß
voller Strahlen sind,