Kaltes verbranntes Wetter
Nebel durch die Haare
oder Frost auf den Lippen geworden
Geprasste Arbeit
das ausrutschen der Stille
rieselt herab der nasse Schatten
der Feuchtigkeit
Lass mir diesen Rand
der Welt
die ultimative Grenze ungewisser Raum
so viel, dass meine Alleinreisende-Sohle
Rosige Luftschlange
schreitet zu mir
eine schattige Duftbrücke
Vergessenheit Apfel
Unbekannte Städte
durch die ich wie in einem Traum wanderte
manchmal
in der Ferne sah man das Meer
Vertraue nicht
in der Zügellosigkeit der Blumen
sie werden die falsche Lüge
des Abendfriedens brechen
Herr, oft fühle ich mich nur ein Körperchen
Deines weißen Blutes, ständig
aufgefrischt durch unsren Tod und unsere Geburt.
Im Schatten der großen Abhandlungen
mittelalterlicher Astrologie, in Blüte,
lauerte ich dem Gleichgewicht dieser Sternzeichen,
ihrem kaum wahrnehmbaren Atem.
Bei der Beerdigung meines Freundes, dem Arzt,
irgendwo in den Westkarpaten,
machte ich mit den Eingeweiden der Welt Bekannt-schaft.
Der Hof und die Straßen waren voll von Dörflern
du sollst dein Erstaunen nicht töten!
erlaube ihm
dass bis ins tiefe Tal des Herzens
es einen Gang sich gleich den Termiten grabe