Stiefmütterchen, schwarz, samtweich
Verwelkten auf dem weißen Marmor,
Die Noten, geheimnisvoll verschwenden
Traurige dürfte, Leichentrauer.
Die Bretter begannen sich zu drehen
Ein fauler, kläglicher Tanz;
Ich weine, im nächtlichen Weinen
Die Korbweide ist mir verwandt.
Neumond, grün-blass, und ich allein
Durch Zweige mit Skelettenklang –
Bläulich wie eine Leiche…
– Komme Talab ins Violette.
Mein Zimmer lässt mich leicht erschaudern
Mit schwarz bemalten Streifen –
Durch die Nacht, zerzauster Herbst
Mit tausend Flöten spielt ein Lied.
Eine Frau in Trauer auf der Straße,
Ein gelbes Blatt zittert ihr nach –
Gefasst von dem Streit von draußen,
Vergaß ich die Einkehr des Herbstes.
Das vergessen kam… Es ist gekommen,
Und eine Träne rollt herab, und alles schweigt,
Ganz müde zwinkert eine Lampe,
Die Dinge die ich jetzt berühre flüstern: lass mich in ruh…
Der Herbst im Garten stimmte die Geige,
Verödet ist die Straße…
Die Stadt hat volle Scheunen –
Die Mühle malt das neue Korn.
Frühling…
Ein parfümiertes Bild mit violetten Schleiern.
Im Schaufenster, Gedichte eines neuen Dichters,
In der Stadt seufzt ein Fanfarenwalzer.
Die Musik erfüllt ihr das Atom…
Sehnsucht nach dir, nach andren Welten,
Sehnsucht…
Es schwebte:
Jetzt, hustend starb ein Mädchen,
Ein bleicher Träumer hat sich totgeschossen;
Und es ist Herbst, ab jetzt ist wieder dunkel…
– Wie geht es dir vergessene Geliebte?