Ich stehe… Tauwetter, Wasser und Schlamm…
Nichts mehr zu wissen wär‘ der beste Weg –
Ein Licht in Todesnot, es ist, es war, –
Ein trunkener durchquert die Stadt, ein Narr.
Der Mann begann zu sprechen alleine vor sich hin…
Und alles war nur Schatten und zerronnen, –
Wie Blei der Himmel schien gar ewig,
Sein Hirn brannte in der Glut der Sonnen.
Wie Tränen Groß aus Blut
Das Laub fällt von den Zweigen, –
Und dringt die Abendglut
Ganz langsam durch die Scheiben.
Geliebte, heute kam ich wieder zu dir...
Doch heute kann ich kaum schleppen –
Klapp auf das Klavier und spiel mir
Ein Grablied.
Fluten, weiße Sterne wie Kristalle fallen
In die Nacht, erfüllt von Sünden, scheint es;
Die Glut in Ofen glimmert kaum –
Heute, verstarb mein allerletzter Traum.
Vom Stadtrand hallt ein krachen,
Ein lauter Karabinenschuss;
Und es ist Herbst… Trompetengruß
Hört man ganz laut aus der Kaserne.
Es sind ein paar Tote in der Stadt, Geliebte,
Und es dir sagen kam ich heute zu dir;
Auf der Totenbare, die Hitze ist erstickend, –
Und die Kadavern langsam sich zersetzen.
Endlosigkeit, du Ewigkeit,
Du Chaos, was alles aufnimmt…
In deiner Leere ist nur Wahnsinn, –
Und wahnsinnig werden wir alle.
Der Springbrunnen hinter den toten Palast
Weint, rauscht und regnet und sprüht –
Die Tropfen im Fall funkeln Farben:
Mit Blau, mit Gold und mit Blut.
Ist's Frühling und Herbstkälte,
Soweit das Auge reicht
Der Rauch kräuselt sich langsam,
Wie Nebel über Gärten.