Ein weißes Feld so traurig rund
In Abendschein ganz aus Metall –
Ein Rabe fliegt und in dem Fall
Schneidet den Himmel bis zum Grund.
Ach, Dämmerungen, violette…
Der Winter
kommt wimmern mit den Flöten...
Schweigen… Ist Herbst in der Stadt…
Es regnet… Nur der Regen spricht –
Bleierne Friede, ist Wind, und im Wind
Befreit, fliegt eilig Blatt um Blatt.
So sehr gewöhnlich sang die Frau…
Spät in der leeren Kneipe.
Gewöhnlich sang, doch voller Wehmut, –
Und in dem Lärm voller Zymbale
Es ist Herbst, nur Rauschen und Schlaf…
Die Bäume die stöhnen da draußen;
Nur Husten und schluchzen unter Leere...
Es fröstelt und es nieselt.
Allein, allein, alleine,
In einem Wirtshaus weit –
Der Wirt ist eingeschlafen,
Die Straßen öd und leer,
Welch´s jauchzen, welch´s Klagen im Herbst…
Wild wütet' in den Wald –
Ein Jägershorn halt durch die Schlucht,
Ein Klagelied, ganz alt.
Der Herbst und der Winter
Vereint fallen nieder;
Es schneit und es regnet, –
Es regnet und es schneit.
Sieh' wie es schneit in Dezember…
Zum Fenster hinaus schau geliebte –
Lass Glut uns noch bringen von oben,
Das Feuer soll knistern im Ofen.
Herbstdämmerung in violett…
Im Hintergrund zwei Pappelsilhouetten
– Apostel in Ornaten, violetten –
Die ganze Stadt ist violett.