Wen soll ich fragen ob es dich gibt?
Der See weigerte sich mir zu antworten,
von Rudern aufgewühlt, von Touristen bereist
oder von anderen tiefergehenden Fragen.
Draußen regnet es wie im Herbst und es ist hässlich,
Ich schaue aus dem Fenster dir nah, und das war's.
Alle Erinnerungen in mir auf dich warten,
Alle die den ganzen Sommer
Arbeiteten den ganzen Tag,
Tragen im Herbst reiche Früchte,
Haben auch Obst und Gerichte,
I
Von der Sonne
Wie auf dem Mund einer zu vollen Amphore,
Am Rande der Erde, in der Sonne,
Am Ufer des warmen Meeres ruhte ich,
Wie im Herbst, einige Zugvögel.
Auf dem schwarzen und wilden Hügel,
Wie der Nacken eines starken Tieres,
Das einsame Abendrot belauern
Wir standen beide letzte Nacht hier.
Die Sonne geht durch mich wie durch ein Fenster.
Was bin ich noch? Was hab noch?
Was bleibt mir noch?
Mein Herz schlägt mechanisch wie eine Uhr.
Während die Seelen wanderten,
blieb ich wie Grabstatuen,
halbe Nächte am Wasser und an
unseren bitteren Blicken nippend.
Poesie, besuche nachts im Schlaf mein Volk,
küsse ihre Stirn, spräche mit ihnen,
sag ihnen, dass ich die letzte Seite geschrieben habe
und, dass auch die Steine beweinen mich.
Meine Sünden! Auf deiner Stirn
an deine Schläfen
wie die zarten Blattes Adern
ward mein Ende