Und dieses Gedicht schrieb ich
bei einem Wald, auf gelbe Ahornblätter.
Ohne Stilfigur,
mit unsichtbarer Tinte,
Geliebte, ich bin dieser Stein,
liebe ihn, und er wird sich verwandeln
in einen jungen Mann, der an der Küste,
dir sagen wird: "Geliebte, ich bin dieser Stein...“
Die Melancholie der verlassenen Puppe in der Truhe
die Melancholie des Kindes das den Schnee draußen
betrachtet
die Melancholie der Frau die ihre ersten Falten entdeckt
(7. Dezember 1996)
Ich habe mich an alle
Unsere Hunde erinnert
Es geht mir nicht schlecht damit es mir gut geht
Es geht mir schlecht damit es mir noch schlechter geht.
Gleich dem Meer mit grünen trügerischen Wellen
Kann man auch dem Schmerz den Grund nicht
Ich weis nicht mal was ich jetzt
Machen soll mit euch
Gedanken viel zu intim an mich gebunden.
Ich wollte diese Verse verbrennen
Herr,
Hilf mir solange ich noch
Weilen kann.
Mach Ordnung in mir
Er unterschreibt zerstreut
Im Totenbuch.
Das Lebensbuch wurde
Vor kurzem abgeholt
Es sind mir lieb die Vorfahren
Ich empfinde ihnen gegenüber
Ein tiefes Gefühl der Bewunderung und Frömmigkeit
Ich liebe sie sowohl weil sie gelebt haben
Die Augen sind mir in die Tiefe
Des Schädels gefallen.
- Ich gehe meine Augen zurückholen,
Aus der Tiefe des Schädels,