Du fragst mich: Warum ich weine?
Ich hörte ein Gedicht.
Du fragst mich: Warum ich weine?
Ich hörte ein Gesang.
Alle
Meine Worte sind verdreht
Und betrunken.
Siehst du sie? Fielen und standen auf,
Die Erde, das Land und die Gerichte,
Leg sie mir alle auf der Fichte,
Menschen und Herden und das Vieh,
Furchen geschüttelt und dann sieh,
Das alte Kreuz Straßenrand
Es ist wie schon gesagt,
Mit dem gekreuzigten Heiland,
Gemalt mit Rauchbrei mit der Hand.
Ich liebe deine Wangen
Mit ihren Augen See-Traum,
In denen sie gespiegelt werden
Der Azur und auch der Baum.
Es kamen Blumenbüschel,
Vom Heiligen Berg und Jerusalem,
Geleitet von einem Seraph,
Über Abgründe, Gewässer und Wiesen.
In der Kälte und im Schlamm
Gehen Diebe im Geleit vorbei, zu zweit,
Ketten den Füßen ziehen,
Arbeiten wie in einer Schweißpfütze.
Im Himmel
Schlägt Die Bronze und des Eisens Stunde.
In einem Stern
Schlug die Samtstunde.
Schlaft, Schlaft!
Die Nacht Hypnose weht
In euren Moos wahrhaft
Und morgen werdet ihr Quellen haben
In einem erblühten Zweig
In einer Linde hängt ein Nest.
Der Ast sich neigt,
Baumeln ihr Nest.