Grünes Blatt vom Haferkorn:
Schönste Blum' in Busch und Dorn!
Bin verliebt in deinen Gang,
Denn du wiegst dich leicht und schlank,
Grünes Blatt vom Majoran,
Bin ein Mehedinzer Mann,
Kam im Buchenland zur Welt.
Dass mich liebe alle Welt,
Grünes Blatt der Dornen, Wehe
Sei mir Armen, bitter Wehe!
Wenn es Tag wird weiß ich nicht,
Todt ist meiner Augen Licht,
Es war einmal im Erdenraum
Ein junger, stolzer Königssohn;
Er glich dem schlanken Tannenbaum,
Der hoch im Wald des Berges Kron'.
In der Welt manch Blumen leuchten,
Viele Blumen duftend gern!
Aber wie Maiglöckchen Stern
Keine Blumen duften fern,
Oben auf dem Hügel, oder im Tal hinunter,
Vergeblich schaue ich seufzend,
Ich sehe keinen Weg zum Guten,
Ich spüre, dass das Schicksal hat einen Plan
Ich verherrliche dich Wesen die ohne Anfang bist
Für alles, was mein Auge unter der Sonne sieht,
Für alles, was deine rechte Heilig getan hat,
Von Menschen und Tier bis zu jener Blume,
"Die Nationalhymne Rumäniens"
Wach auf, Rumänen, aus deinem Todesschlaf,
In die dich die Barbaren Tyrannen herabstürzten!
Gebrochen das Herz stöhnt in mir;
In Flammen brennen unaufhörlich Qualen;
Mein ganzes Leben habe ich in dir
Du hast dich doch entfernt in Ritualen.
Nein, man vergisst nicht leicht, die Kindheit.
Jemand liebt, so wie ich dich geliebt hab;
Und ich verfluche jenen, die durch die List
Verbitterten mein Leben und meine ganze Liebe.