Tief unter den alten
grünen Sternzeichen -
werden die Riegel gezogen,
die Brünnen schließen sich.
Über die gleichen Erscheinungen
und die gleichen Häuser
hört man die Glocken. Und ich hängen am Kreuz
nach einem Tag verloren unter dem Himmel.
Apokalyptische Hähne,
krähen immerzu in den rumänischen Dörfern.
Die Brunnen der Nacht öffnen die Augen
und hören
Nahe der Ermitage die Mitternacht findet
Wesen, die aufrecht schlafen. Der Geist
des feuchten Mooses läuft durch die Höhlen.
Aus dem Osten kommen Schmetterlinge,
Grüne Zeichen unter dem Sonnigem zögern,
komm raus, Schwester, den Acker zu sehen.
Schwarze Priester kündigen die Sonne
unter der Erde an,
Der geflügelte Wächter hält immer noch
ein flammenlosen Schwertengriff.
Er kämpft gegen Niemand,
jedoch er fühlt sich besiegt.
Ganze Nacht. Die Sterne tanzen im Gras.
Die Pfade ziehen sich in die Wälder
und in die Höhlen zurück,
der Förster spricht nicht mehr.
Wo und wann ich ans Licht kam
weiß ich nicht,
aus dem Schatten versuche ich mir selbst
zu glauben, dass die Welt ein Gesang ist.
Die Tauben-Propheten waschen
ihre von Ruß geschwärzte Flügel
in dem Regen oben ab.
Ich singe -
Verpächter der Sterne,
habe ich die alten
Sternzeichen verloren.
Das Leben mit Blut und Märchen